Die Heizkosten dauerhaft senken
20. Dezember 2011 - Archiviert in Energiesparen, Tipps
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Im Winter treiben viele Haushalte ihre Heizkosten in die Höhe, weil sie unnötig viel Energie verschwenden. Beachtet man stattdessen ein paar einfache Faustregeln, kann man auch in der kalten Jahreszeit dauerhaft die Heizkosten senken. Angefangen bei der Raumtemperatur spart jedes Grad weniger bis zu sechs Prozent Energie.
Während im Wohn- und Badezimmer mollige 20 bis 22 Grad eingestellt werden dürfen, reichen in der Küche 18 bis 20 Grad und im Schlafzimmer sogar 16 bis 18 Grad vollkommen aus, um nicht zu frieren. Andernfalls kann man sich auch in eine oder mehrere Wolldecken aus Alpakawolle, auch Plaids genannt, einkuscheln. Durch die hochwertige Schurwolle wird der Körper binnen weniger Minuten aufgewärmt.
Tipps für zukünftige Sparfüchse
- Tipp 1: Grundsätzlich sollte die Heizung immer freistehen, damit die Wärme an den Raum abgegeben wird. Sobald Möbel oder lange Gardinen den Heizkörper verdecken, staut sich die Wärme, sodass die Heizung noch mehr arbeiten muss. Weiter kann man auch eine Isolierschicht hinter dem Heizkörper anbringen, damit keine Wärme über die Außenwand verloren geht. Passende Dämmfolien gibt es im handelsüblichen Baumarkt.
- Tipp 2: Manchmal gibt eine Heizung glucksende Geräusche von sich und wird an einigen Stellen nicht richtig warm – ein Zeichen dafür, dass sie Luft enthält, die für eine eingeschränkte Wärmeleistung sorgt. Um sie aus dem Heizkörper zu entlassen, gibt es spezielle Entlüfterschlüssel aus dem Baumarkt. Durch ihn kann man das Heizungsventil öffnen und solange die Luft entweichen lassen, bis das Ventil anfängt zu tropfen. Erst dann wird es wieder verschlossen.
- Tipp 3: Wer in einem Altbau wohnt, sollte die Heizungen nicht ständig rauf- und runterdrehen – dadurch kühlen die einzelnen Räume zu schnell aus, sodass auch keine Wolldecke Alpaka mehr aushelfen kann. Stattdessen sollten die Heizkörper bei Abwesenheit auf einem konstanten Niveau (Stufe eins) gehalten und bei Anwesenheit auf Stufe zwei oder drei erhöht werden. Dadurch kann man wertvolle Energie sparen.
- Tipp 4: Im Winter müssen die Räume zwischendurch gelüftet werden, damit Feuchtigkeit entweichen und Sauerstoff eindringen kann – dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Fenster nicht die ganze Zeit auf kipp stehen, sondern für fünf bis zehn Minuten komplett geöffnet werden. Durch das sogenannte Stoßlüften wird die Bildung von Schimmeln vermieden. Während dieser Zeit sollten die Heizungen unbedingt heruntergedreht werden.
Hält man sich an die vier Grundregeln, werden nicht nur die Heizkosten dauerhaft gesenkt, sondern auch die Umwelt entlastet. Darüber hinaus spart man sich das Geld für teure Renovierungsarbeiten.
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